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Kanurennsport
Kanurennsport ist eine olympische Wettkampfdisziplin.
Mädchen und Jungen ab 8 Jahre
sind herzlich eingeladen, um sich im Verein gemeinsam mit anderen Kindern
sportlich zu betätigen. Neben Wettkämpfen werden viele aktive Freizeitmöglichkeiten
angeboten, wie z.B. An- und Abpaddeln, Fasching, Weihnachtsfeier.
Unsere Kinder werden von erfahrenen Übungsleitern betreut und trainiert.
Wir trainieren anfangs 2x wöchentlich. Im Sommer erfolgt das Paddeltraining
auf der Elbe, im Winter im Bootshaus bzw. in der Schwimmhalle Riesa. Wir
führen Sommer wie Winter ein Kanulager für unsere Kinder durch und nehmen
natürlich an vielen Regatten in Deutschland teil.
Sportler der Leistungsgruppe
haben die Möglichkeit jeden Tag zu trainieren.
Haben Sie Interesse, Ihr Kind in einer sinnvollen
und sportlich-kameradschaftlichen Atmosphäre aufwachsen zu lassen, dann
sind Sie bei uns richtig!
Kategorien:
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Kajak |
Canadier |
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K1 (Einer) |
K2 (Zweier) |
K4 (Vierer) |
C1 (Einer) |
C2 (Zweier) |
C4 (Vierer) |
C8 (Achter) |
Nachwuchs für den
Kanurennsport
Wir suchen:
Kinder (Jungen und Mädchen) ab 8 Jahren
Voraussetzung: Schwimmfähigkeit
Wir bieten euch eine sportliche naturverbundene
Freizeitbeschäftigung mit vielen Unternehmungen und Veranstaltungen im
Vereinsleben. In der dynamischsten Wettkampfdisziplin des Kanusports,
dem Kanu-Rennsport, könnt ihr das Einmaleins des Paddelns erlernen und
an zahlreichen Wettkämpfen in Sachsen und Deutschland euer Talent unter
Beweis stellen.
Schaut doch einfach mal bei uns vorbei und lernt uns und unseren Verein
kennen.
Das ist Kanurennsport
Fliegende Paddel, pfeilschnelle Boote
- der Kanurennsport ist die dynamischste Wettkampfdisziplin des Kanusports.
Beim Kanurennsport geht es darum, eine gerade Strecke im Kampf Boot gegen
Boot zu befahren und dabei so schnell wie möglich ins Ziel zu gelangen.
Die Sportart erfordert Ausdauer, Kraft, Technik und Feingefühl mit Paddel
und Boot in Verbindung mit dem Wasser.
Die Sportart Kanurennsport teilt sich in
die Bootsklassen Kajak und Canadier.
Kajak wird im Sitzen gefahren.
Der Sportler taucht ein Doppelpaddel wechselseitig ein, um das Boot vorwärts
zu bewegen. Im Heck befindet sich ein Steuer, das vorne mit den Füßen
bedient wird. Das Oberdeck ist bis auf eine Sitzluke geschlossen.
K1
Im
Unterschied zu den Kajak-Disziplinen knien die
Canadier-Fahrer auf einem Knie
in ihren Booten. Sie haben ein Stechpaddel, das sie stets auf derselben
Seite (rechts oder links) einsetzen. Mit einem speziellen Steuerschlag
wird auch die Richtung des Bootes korrigiert, damit laufen die weitgehend
offenen Boote auch ohne Steueranlage geradeaus.
C1
In
der Kajak-Disziplin gibt es Wettkämpfe für Damen und Herren, in der Canadier
Disziplin nur für Herren. In beiden Disziplinen wird zwischen Einer (Kajak-Einer
= abgekürzt Kl; Canadier-Einer, dementsprechend Cl), Zweier (K2 bzw.
C2) und Vierer (K4 bzw. C4) unterschieden. National gibt es außerdem den
Canadier-Achter (C8) mit acht Paddlern und Steuermann.
K4
C4
Kanurennsport-Wettkämpfe
Kanurennsport
hat unter den Wettkampfdisziplinen des Kanusports die längste Tradition
und ist - neben dem Kanuslalom - eine der beiden olympischen Sparten.
Außerdem gibt es Welt- und Europameisterschaften, Weltcup-Rennen, internationale
Regatten, Deutsche Meisterschaften, Gruppenmeisterschaften (unterteilt
in Nord, Ost, Süd und West), Landesmeisterschaften und viele andere Regatten.
Auch die Junioren tragen Weltmeisterschaften und Europameisterschaften
aus.
Der höchstrangige Wettkampf im Kanurennsport sind die Olympischen Spiele
- der Traum eines jeden Sportlers. Olympische Wettbewerbe im Kanurennsport
gab es erstmals 1936. Seitdem ist die Sportart fester Bestandteil der
Spiele. Folgende zwölf Disziplinen gehören derzeit ins olympische Programm:
Disziplin
500 Meter 1.000
Meter
Kajak-Damen
K1/K2/K4
Kajak-Herren
K1/K2
K1/K2/K4
Canadier Herren
C1/C2
C1/C2
Bei den Olympischen Spielen ist pro Nation
und Disziplin maximal ein Boot startberechtigt, nur eine begrenzte Zahl
von Booten kann sich überhaupt für die Teilnahme qualifizieren.
Die ersten Weltmeisterschaften fanden
1938 in Waxholm/Schweden statt. Seit 1970 werden sie in jedem Jahr ausgetragen,
in dem keine Olympischen Spiele anstehen. Seit 1997 werden in neun Disziplinen
Weltmeistertitel über 200, 500 und 1000 Meter vergeben. Die Athleten des
Deutschen Kanu-Verbandes sind seit Jahren in der absoluten Weltspitze
vertreten. Aus Deutschland kommt auch die weltweit erfolgreichste Kanusportlerin:
Birgit Fischer gewann zwischen 1979 und 2000 sieben olympische Goldmedaillen
und errang 27 Weltmeistertitel.
Deutsche Meisterschaften werden vom Deutschen
Kanu-Verband seit 1919 veranstaltet. Sie finden jährlich an unterschiedlichen
Austragungsorten statt. Für die meisten Kanuten sind sie das Highlight
des Wettkampfjahres, rund 1500 Sportler nehmen hieran teil.
Insgesamt werden in über 100 Disziplinen
von der Schüler- bis zur Leistungsklasse die Deutschen Meister ermittelt.
Teilnehmen kann nur, wer sich bei den Gruppenregatten Nord, Ost, Süd oder
West qualifiziert hat.
Zusätzlich zu den bei internationalen
Meisterschaften auf dem Programm stehenden Wettkampfdistanzen werden in
Deutschland auch Langstreckenrennen über 2.000 bis 10.000 m (je nach Altersklasse)
ausgetragen.
Außer den Deutschen Meisterschaften gibt
es unzählige weitere Kanurennsportveranstaltungen auf nationaler Ebene.
Fast alle Landes-Kanu-Verbände führen Landesmeisterschaften durch. Daneben
gibt es zahlreiche Regatten ohne Meisterschaftscharakter, bei denen sich
die Athleten messen können.
Für junge Kanuten bis zwölf Jahre gibt
es ein kindgerechtes Wettkampfprogramm wie z.B. Kanu-Schüler-Spiele, die
Ausdauer- und Geschicklichkeitsübungen mit spielerischen Elementen verbinden.
Um auch älteren Sportlern ab 32 Jahren einen angemessenen Leistungsvergleich
zu ermöglichen, wurden eigene Masters-Klassen mit Wettkämpfen bis hin
zu Masters-Weltmeisterschaften geschaffen.
Kanumarathon
Eine extreme Variante des Kanurennsports
ist der Kanumarathon, der auf Flüssen, Seen, Kanälen und in Küstennähe
über Distanzen von bis zu 42 Kilometern führt. Unterwegs müssen die Sportler
aus ihren Booten aussteigen, um Hindernisse wie Wehre auf dem Landweg
zu überwinden. Im Kanumarathon werden eigenständige Weltmeisterschaften
und Deutsche Meisterschaften ausgetragen.
Regeln
Paddel und Boote müssen hohen Ansprüchen
in punkto Festigkeit bzw. Steifigkeit genügen und die Boote zudem gute
Gleiteigenschaften im Wasser aufweisen. Sie sind heute in der Regel aus
Kohlefaser und anderen Kunststoffen hergestellt, aber auch Mahagoniholz
wird nach wie vor benutzt.
Die Boote sowohl in den Kajak- wie auch
in den Canadierdisziplinen müssen den von der Internationalen Kanu-Föderation
festgelegten Baubestimmungen entsprechen. So sind z. B., um Chancengleichheit
zu gewährleisten, die Maße für die Boote genau festgelegt. Die Höchstlänge
reicht von 5,20 m (Kl, Cl) bis hin zu 11,00 m für einen Vierer-Kajak.
Trotz dieser Größe sind sie sehr leicht: Ein Einer-Kajak hat ein Mindestgewicht
von 12 kg, selbst ein Vierer-Kajak wiegt nur 30 kg.
Bei wichtigen Wettkämpfen werden alle
Boote auf die Einhaltung dieser Bestimmungen hin überprüft. Ein Verstoß
führt zum Ausschluss des Sportlers. Auch an die Wettkampfstrecken werden
(vor allem bei Meisterschaften) bestimmte Anforderungen gestellt. Sie
müssen stehendes Wasser aufweisen (künstlich angelegte Regattabahnen oder
Seen) und über durch Bojen gekennzeichnete gerade Bahnen verfügen. Bis
zu neun Boote können in einem Rennen direkt gegeneinander fahren. Dabei
haben sie sich in der Mitte ihrer Bahn zu halten. Sie dürfen diese auf
keinen Fall verlassen und sich auch keine Vorteile, z. B. durch Ausnutzen
der Wellenbildung eines anderen Bootes, verschaffen. Bei Verstößen gegen
diese Regeln werden die Sportler verwarnt bzw. disqualifiziert.
Kanurennsport
treiben
Mehrere
Tausend Sportler nehmen in Deutschland Jahr für Jahr an Kanurennsport-Wettkämpfen
teil. Sie fasziniert vor allem das einzigartige Gefühl des mit hoher Geschwindigkeit
über die Wasseroberfläche gleitenden Bootes, die Dynamik des Sports und
die Herausforderung des Leistungsvergleichs. Kanurennsport wird von Frauen
und Männern, Mädchen und Jungen betrieben. Kinder sollten mindestens acht
Jahre alt sein. Wer Kanurennsport betreiben möchte, muss schwimmen können
und sportgesund sein. Ansonsten sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Selbst die Frage der Ausrüstung braucht niemanden abzuschrecken. Sie wird
in der Regel von den Vereinen gestellt. Einer der rund 300 deutschen Kanurennsport-Vereine
findet sich sicher in Ihrer Nähe wo genau, erfährt man bei uns im Verein.
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